TROCKENEIS STRAHLEN

Das Trockeneisstrahlverfahren ist ein Druckluftverfahren, bei dem Trockeneis-Pellets bei einer Temperatur von -78°C und einem Druck von 10-18 bar auf das Material trifft. Die extreme Kälte und der hohe Druck führen zu einer Schockfrostung und „sprengen“ die Schmutzschichten einfach ab.

Im Gegensatz zum weit verbreiteten Sandstrahl-Verfahren wird die Grundoberfläche des zu reinigenden Werkstückes nicht beschädigt. Unmittelbar nach dem Auftreffen lösen sich die Trockeneis-Pellets vollständig in Gas auf und gehen zurück in die Atmosphäre. Selbst elektronische Systeme und Platinen können so sensibel und effizient gereinigt werden.

Trockeneis hinterlässt außer dem abgetragenen Schmutz keine Rückstände und ist somit ein sehr umweltfreundliches Strahlverfahren. Das zugleich desinfizierende Verfahren kann in allen Bereichen der Industrie eingesetzt werden.